Führerschein machen: So einfach, so schnell, so gut!
Führerschein machen:So einfach, so schnell, so gut!

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Verkehrssünder aufgepasst:

Nächstes ASF Seminar bei MTdrive am 24.11.2017

Du bist noch in der Probezeit, hast einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung begangen und dir wurde nun die Teilnahme am "Aufbauseminar für Fahranfänger" verordnet? 

Dann komm in einer unserer Filialen vorbei und melde dich zum nächsten Aufbauseminar an.

Vorsicht, Igel: Das können Autofahrer tun

Jedes Jahr werden Hunderttausende Igel überfahren. Autofahrer können zum Schutz der kleinen Stacheltiere beitragen. Auf keinen Fall sollten sie sich aber selbst in Gefahr bringen.

Anders als Wild kann der kleine Igel Autofahrern nicht gefährlich werden. Er hat nur eine Waffe: seine Stacheln. Wenn sich ein Igel bedroht fühlt, rollt er sich zu einer Kugel zusammen und bleibt liegen. Das tut er auch, wenn ein Auto kommt – und wird oft einfach überrollt.

 

Das können Autofahrer beachten

  • Igel kommen vor allem in der Nähe von Siedlungen mit Garten vor und sind auf nahezu allen Straßen außerhalb von Ortschaften anzutreffen
  • Igel sind überwiegend nachtaktiv und in den allermeisten Fällen allein unterwegs.
  • Zusammengerollt sind Igel in etwa so groß wie ein Handball. Wenn Sie auf einen zufahren, können Sie versuchen, ihn zwischen die Räder zu nehmen. Natürlich nur, wenn dadurch keine Gefahr für Sie selbst oder andere entsteht
  • So bedauerlich jeder totgefahrene Igel ist – riskante Ausweichmanöver gefährden Menschen und sind unverhältnismäßig. Auch eine Vollbremsung, die zu einem Unfall führt (Auffahrunfall), bewerten Autoversicherungen als unverhältnismäßig. Es droht der Verlust von Leistungsansprüchen.
  • Wenn Sie ein Tier mit dem Reifen berühren, ist es nicht mehr zu retten. Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, den Igel mitzunehmen – schon gar nicht nachts. Auf der Straße ist das lebensgefährlich!

Gewohnheitstrott(el) und Navigationswiderstand

Gerade Teil-Baustellen im laufenden Verkehrsbetrieb sind immer auch Gefahrstellen. Häufig wird im Verlauf der Bauarbeiten eine geänderte Verkehrsführung notwendig. Verkehrszeichen müssen diese deutlich machen, vor allem aber den Verkehrsfluss sicher gewährleisten. Weil unklare Streckenführungen katastrophale Folgen haben können, müssen Unternehmen bei der zuständigen Behörde Anordnungen einholen, bevor sie eine Baustelle einrichten, die sich auf den Straßenverkehr auswirkt.

 

Für viele Verkehrsteilnehmer kommen die Änderungen aber dennoch „überraschend“ – mit ganz unterschiedlichen Reaktionen: Manche lassen sich nicht „irritieren“ und fahren einfach durch wie immer. Vielleicht wissen sie, dass der Tatbestandskatalog nur ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro vorsieht (TBNR 141184) – jedenfalls, solange nichts Schlimmeres passiert …

 

Fahrschüler, besonders in der Prüfung, sind hier nicht zu beneiden. Gerade, wenn schlechte Vorbilder vorausfahren, droht ihrem Prüfungserfolg durch solche sonst beinahe problemlosen Abbiegevorgänge höchste Gefahr! Sie müssen sich nicht nur den ständigen Drängeleien der anderen widersetzen, sondern auch auf unvorhergesehene Ereignisse besser reagieren als die routinierten Fahrer, denen das eigentlich viel leichter fallen sollte.

 

Auch Nutzer von Navigationsgeräten müssen an solchen Stellen Stärke zeigen, also das, was Ex-Fußballprofi Oliver Kahn so gerne „Eier“ nennt: Sie müssen – die Verkehrszeichen anerkennend – z. B. der klaren Anweisung „Hier links abbiegen“ widerstehen, und geradeaus weiterfahren, bis ihr Navigationsgerät den Faden wieder aufnimmt und eine alternative Strecke zum Ziel anbieten kann.

Achtung!!! Nächster LSM-Kurs 21.10.2017 


Wenn du Deinen Führerschein machen möchtest, kommst du an einem nicht vorbei:
Für Deinen Antrag beim Straßenverkehrsamt benötigst du Bescheinigungen über den Erste-Hilfe-Kurs (LSM), den Sehtest und ein biometrisches Passbild.
Damit du deinen Führerschein möglichst schnell in der Hand halten kannst, bieten wir jeden ersten und jeden dritten Samstag im Monat für unsere Fahrschüler den Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen - inklusive Sehtest und Fotos - in unserer Filiale an der Hattinger Str. 200 an. Start ist um 10:45 Uhr!!!

 

Herbst: Fahren bei Wind und Sturm

Autofahrer müssen sich auf stürmische Herbsttage einstellen. Wir geben Tipps, wie Sie dennoch sicher fahren und was zu beachten ist, wenn ein Unwetter einen Schaden am Wagen verursacht.

Starker Wind kann ein Auto leicht aus der Bahn bringen. Mit unseren Tipps können Sie das Risiko verringern:
 

 Geschwindigkeit senken: Erfasst eine Böe das Fahrzeug, kann man bei niedrigem Tempo deutlich einfacher gegenlenken.
Sind Stürme angekündigt, sollte man sich schon bei Fahrtantritt darauf einstellen und beispielsweise baumreiche Strecken nach Möglichkeit meiden.
Auf Brücken und in Waldschneisen auf Windsäcke oder Hinweisschilder achten. Hier ist die Gefahr besonders groß, von heftigen Böen erfasst zu werden.
Besondere Vorsicht beim Überholen von Lastwagen und Bussen. Während man zunächst im Windschatten des überholten Fahrzeugs fährt, wird das eigene Fahrzeug nach dem Überholvorgang voll vom Seitenwind erfasst.
Dachlasten erhöhen die Wirkung des Sturms, denn Fahrräder oder Skiboxen bieten ihm eine größere Aufprallfläche.
Besonders anfällig für Seitenwind sind Wohnmobile, Wohnwagen-Gespanne, Busse und Lkw. Diese Fahrzeuge können im schlimmsten Fall sogar umkippen.

 

Wetteramtsnachweis für die Versicherung
 
Bei Sturm werden häufig Fahrzeuge durch herabfallende Dachziegel, Fassadenteile, Baugerüste oder abgerissene Äste beschädigt. Wer in solchen Fällen keine Kfz-Teilkaskoversicherung hat, bleibt in der Regel auf seinem Schaden sitzen. Wer versichert ist, muss seine Meldung eventuell mit Angaben des Wetteramts ergänzen. Grund: Zum Zeitpunkt der Beschädigung muss der Wind mindestens Stärke 8 gehabt haben. 

Prallt ein Auto gegen einen bereits längere Zeit auf der Straße liegenden Baum, geht der Fahrer bei der Teilkaskoversicherung leer aus. In diesem Fall zahlt nur die Vollkasko.

Schäden nach Unwettern sollten Autofahrer umgehend ihrer Teilkaskoversicherung melden. Diese ist auch dann die richtige Adresse, wenn der betroffene Autofahrer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, denn bei der Teilkasko findet keine Rückstufung statt. Außerdem ist die Selbstbeteiligung dort oftmals geringer. 

Auf keinen Fall sollten geschädigte Fahrzeughalter ohne Absprache mit dem Versicherer einen Gutachter bestellen oder den Schaden reparieren lassen. Sie könnten in diesem Fall auf den Kosten sitzen bleiben.


Ansprüche gegen Dritte

Einen Anspruch gegen Hausbesitzer, Eigentümer von umgestürzten Bäumen oder Baufirmen haben Autofahrer nur, wenn dem "Verursacher" eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorgeworfen werden kann.

 

Sind Dachziegel vom Haus gefallen, muss der Eigentümer nachweisen, dass er regelmäßig prüft, ob die Ziegel noch fest sitzen. 
Eigentümer von Bäumen sind verpflichtet, den Zustand ihrer Bäume zu kontrollieren. Morsches Geäst muss entfernt werden. Auch in diesem Fall muss der Besitzer des Baumes nachweisen, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen ist. 
Wird ein Fahrzeug durch einen Bauzaun oder ein Baustellenschild beschädigt, haftet der Aufsteller, wenn er diese Einrichtungen nicht fachgerecht gesichert hat.

Sound statt Sicherheit

Ablenkung im Straßenverkehr

Mit eingesteckten Ohrstöpseln oder aufgesetztem Kopfhörer werden je nach Lautstärke wichtige Signale weggedämpft, die im Straßenverkehr überlebenswichtig sein können: Ein hupendes Auto, das Klingeln der Straßenbahn, die Klingel eines Radfahrers oder der Warnruf eines Fußgängers.

 

„Kopfhörer oder Headset bringen zusätzliche Gefahren, die vermeidbar sind, in den Straßenverkehr hinein“, so DEKRA-Unfallforscherin Stefanie Ritter. Wer sich unterwegs von Umgebungsgeräuschen eher belästigt fühlt, sollte seine persönlichen Interessen zurückstellen und die Kopfhörer besser erst aufsetzen, wenn er oder sie im Bus oder in der Bahn Platz genommen hat, rät sie.

 

Rechtlich ist das Tragen von Kopfhörern oder Headsets im Straßenverkehr in Deutschland nicht generell verboten. Allerdings ist laut Straßenverkehrsordnung der Nutzer dafür verantwortlich, dass das Gehör nicht beeinträchtigt wird (StVO § 23 Abs. 1). Das heißt umgekehrt: Wenn Kopfhörer oder Headset das Gehör beeinträchtigen, sind sie nicht erlaubt. Letztlich handele es sich um Einzelfallentscheidungen. Tatsache ist: Wer beim Fahren sein Gehör durch Geräte beeinträchtigt, muss mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen. Deutlich teurer kann es laut DEKRA-Expertin werden, wenn man in einen Unfall verwickelt wird: „Der Unfallgegner kann versuchen, dem Nutzer eines Kopfhörers eine Mitschuld am Unfall anzulasten. Möglich ist auch, dass die eigene Haftpflichtversicherung wegen grober Fahrlässigkeit ihre Leistungen kürzt.“

 

Ähnliche Regelungen wie in Deutschland gibt es laut DEKRA in Österreich und in der Schweiz. In Frankreich dagegen drohe jedem Fahrer von Auto, Motorrad oder Fahrrad ein Bußgeld von 135 Euro, wenn er mit Kopfhörer oder Knopf im Ohr ertappt wird. Auch in Spanien sei das Tragen eines Kopfhörers für Fahrer untersagt. In Portugal dürfe nur ein Ohr beschallt werden.

Sieben Autosünden, die ihr vermeiden solltet

Ständiger Spurwechsel im Stau? Die Kupplung an der Ampel gedrückt halten? Besser nicht! Diese Autosünden solltet ihr vermeiden. Mitmenschen, Umwelt und Auto werden es euch danken.

Wir haben sieben Autosünden zusammengetragen, bei denen ihr euch sicher wiederfindet. Besonders fies: Autofahrer wissen oft gar nicht, dass sie etwas falsch machen.

Autosünde Nr. 1: 

Ständiger Spurwechsel im Stau

Warum macht ihr das? 

Weil ihr euch im Stau langweilt und das Gefühl habt, wenigstens ein paar Meter gut zu machen.

 

Warum solltet ihr das nicht machen? 

Zunächst besteht die Gefahr, die Rettungsgasse zu blockieren, die bei jedem Stau gebildet werden muss. Außerdem verkürzen sich durch den ständigen Spurwechsel die Sicherheitsabstände der Autos wodurch die Unfallgefahr steigt. Darüber hinaus verlängert es den Stau für alle anderen – dem Spurwechsler selbst bringt es keine Zeitersparnis. Hier lesen: Richtiges Verhalten im Stau.

 

Das hilft: 

Ihr solltet versuchen, dem Stau gelassen zu begegnen und bei guter Musik zu entspannen.

Autosünde Nr. 2:

Nutzloser Ballast an Bord

Warum macht ihr das? 

Weil ihr zu faul zum Aufräumen seid.

 

Warum solltet ihr das nicht machen? 

Mehrgewicht erhöht den Spritverbrauch. Pro 100 Kilogramm sind es bis zu 0,3 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer

 

Das hilft: 

Ihr solltet zusätzliche Ladung besser in die Garage oder in den Keller verfrachten.

Autosünde Nr. 3:

Bergab fahren und permanent bremsen

Warum macht ihr das? 

Weil es ein Gefühl von Sicherheit vermittelt.

 

Warum solltet ihr das nicht machen? 

Die Bremsscheiben und Bremsbeläge werden heiß und verschleißen schneller. Die Bremsen werden übermäßig beansprucht.

 

Das hilft: 

Lieber seltener und dafür etwas kräftiger bremsen. Dadurch bekommen die Bremsen die Möglichkeit abzukühlen. Dabei solltet ihr Rücksicht auf den Hintermann nehmen. Zudem einen Gang herunterschalten und die Motorbremse nutzen. Einige Automatikgetriebe haben spezielle Einstellungen für die Bergfahrt.

Autosünde Nr. 4:

Kupplung an der Ampel gedrückt halten

Warum macht ihr das? 

Um möglichst schnell losfahren zu können oder um die Start-Stopp-Automatik des Autos auszutricksen.

 

Warum solltet ihr das trotzdem nicht machen? 

Das Ausrücklager verschleißt. Wenn es beschädigt ist, muss oft die ganze Kupplung ausgetauscht werden. Die Start-Stopp-Automatik stellt den Motor vorübergehend ab und senkt den Benzinverbrauch. Sie auszutricksen kostet Sprit.

 

Das hilft: 

Ihr solltet den Gang heraus und den Fuß von der Kupplung nehmen.

Autosünde Nr. 5:

Hand auf den Schaltknüppel legen

Warum macht ihr das? 

Wahrscheinlich aus Gewohnheit.

 

Warum solltet ihr das nicht machen? 

Wenn die Hand nur aufliegt, passiert modernen Autos nichts. Wenn jedoch am Schaltknüppel gezogen wird, während der Gang eingelegt bleibt, belastet das die Schaltmuffe, was zu verstärktem Verschleiß führt. Bei Autos mit Automatik besteht zudem die Gefahr, dass unbeabsichtigte Funktionen ausgelöst werden, beispielsweise der Leerlauf. Unabhängig davon: Beide Hände besser immer ans Steuer nehmen, um bestmöglich lenken zu können.

 

Das hilft: 

Das solltet ihr einfach nicht machen.

Autosünde Nr. 6:

Lenkrad drehen, während das Auto steht

Warum macht ihr das? 

Weil ihr euch langweilt. Oder in engen Parklücken, wo ihr manchmal dazu gezwungen seid.

 

Warum solltet ihr das nicht machen? 

Grundsätzlich sind alle Lenk-Komponenten im Auto einer höheren Belastung ausgesetzt. Mit einer Servo-Lenkung spürt ihr die wirkenden Kräfte nicht mehr, dabei belastet sie Teile der Lenkung noch stärker. Im schlimmsten Falls liegt der Reifen bereits am Bordstein an und ihr schlagt nochmal ein. Die Lenkung wird dadurch extrem belastet, teure Reparaturen können die Folge sein.

 

Das hilft: 

Ihr solltet das Lenkrad nur dann drehen, wenn ihr das Auto leicht rollen lasst.

Autosünde Nr. 7:

Motor warmlaufen lassen

Warum macht ihr das? 

Weil ihr beschlagene Scheiben frei bekommen oder vereiste Scheiben enteisen wollt.

 

Warum solltet ihr das nicht machen? 

Zunächst einmal ist es schädlich für das Auto. Es kommt zu erhöhtem Zylinder-, Kolben-, und Motorverschleiß. Im Stand braucht der Motor länger bis er seine Betriebstemperatur erreicht. Außerdem wird eine große Menge Kraftstoff verbraucht. Laut Verkehrsrecht ist jeder Autofahrer dazu angehalten, unnötige Lärm- und Abgasbelästigung zu verhindern (§30 der StVO). Bei Verstoß droht ein Bußgeld von zehn Euro.

 

Das hilft: 

Wir empfehlen euch ein Trockentuch und eine Standheizung. Alternativ könnt ihr die Frontscheibe über Nacht abdecken und die vorderen Seitenscheiben bei Fahrtantritt einen Spalt öffnen – so wird ein erneutes Beschlagen verhindert.

Achtung!!!

Geänderte Öffnungszeiten

Hattinger Straße 200 (Weitmar)

Montags bis Freitags 14 bis 19 Uhr

Jeden 1. und 3. Samstag im Monat 10 bis 18 Uhr

 

Im Westenfeld 28 (Ruhr-Universität)

Montags bis Mittwochs 12 bis 19 Uhr

Donnerstags und Freitags geschlossen.

Selbstverständlich könnt ihr zur Beratung und Anmeldung auch unsere Filiale in Weitmar besuchen.

 

Wir freuen uns auf Euch

Euer Team der Fahrschule MTdrive

Wenn sich Wespen, Bienen oder andere Insekten ins Auto verirrt haben, sollten Autofahrer ruhig bleiben und nicht in Panik geraten

Gerade im Sommer verirren sich Wespen, Bienen oder andere Insekten ins Wageninnere. Wir geben Tipps, wie Sie sich verhalten sollten und welche rechtlichen Aspekte Sie beachten müssen.


Eine Biene oder Wespe verirrt sich während der Fahrt in Ihren Wagen. Was tun?


Sie sollten nicht in Panik geraten und nicht versuchen, das Insekt während der Fahrt aus dem Auto zu vertreiben. Denn ein Unfall durch Ablenkung geht oft schwerer aus als ein Stich durch eine Biene oder Wespe. Halten Sie bei nächster Gelegenheit an und versuchen Sie erst dann, das Tier aus dem Auto zu befördern.


Dürfen Autofahrer rechts ranfahren oder müssen sie einen Parkplatz suchen?


Autofahrer sollten den Warnblinker einschalten, langsam abbremsen und schließlich anhalten – möglichst am rechten Fahrbahnrand. Erst dann sollten Sie versuchen, das Insekt aus dem Fahrzeug zu entfernen. Wer auf der Autobahn unterwegs ist, darf in diesem Fall bei eingeschaltetem Warnblinklicht den Standstreifen nutzen. Stürmen Sie nicht hektisch aus dem Auto, das ist extrem gefährlich – denken Sie an den nachfolgenden Verkehr und auch den Gegenverkehr. Besser: Einfach die Fenster aufmachen und das Tier aus dem Auto jagen.


Allergiker reagieren häufig besonders panisch auf Insekten. Wie sollten sie sich verhalten?


Für Allergiker hat Vorsorge Priorität. Das heißt: Es darf kein für sie gefährliches Insekt ins Auto kommen. In diesem Fall hilft es nur, dass sie die Fenster schließen und mit Klimaanlage fahren. Das gilt vor allem dann, wenn sie mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind und nicht sofort anhalten können, also zum Beispiel auf Autobahnen. Wenn Sie Allergiker sind, sollten Sie Ihren Allergiepass und das Allergie-Notfallset stets griffbereit haben. Sollten Sie trotz Vorsichtsmaßnahmen gestochen werden und ausgeprägte allergische Symptome wie beispielsweise Atemnot, Hitzewallungen oder Schwächegefühl entwickeln, rufen Sie den Notarzt.


Wer zahlt, wenn es zu einem Unfall wegen einer Biene oder Wespe kommt?


Wenn tatsächlich wegen eines Insekts im Wagen ein Unfall passiert, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung für den Schaden der anderen Unfallbeteiligten auf. Beim eigenen Schaden kann es sein, dass die Kasko-Versicherung prüft, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt. In diesem Fall wird möglicherweise, je nach Grad des Verschuldens, die Leistung gekürzt und Sie könnten auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben. Wenn Sie dieses Risiko ausschließen wollen, können Sie mit Ihrer Versicherung auf den "Einwand der groben Fahrlässigkeit" verzichten – und sind so auf der sicheren Seite.

Was tun nach einem Unfall?

Alle 13 Sekunden kracht es auf deutschen Straßen, insgesamt knapp 2,4 Millionen Mal jährlich – und das sind nur die statistisch erfassten Fälle. Mit unseren Tipps meistern Sie die Phasen nach einem Unfall. 

Unfallstelle sichern 

Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, legen Sie die Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck auf (Abstand: 50 bis 150 Schritte). Unbedingt auf die eigene Sicherheit achten! Nun gegebenenfalls Erste Hilfe leisten und Rettungsdienst rufen (Tel. 112).

 

Polizei rufen?

Bei Verletzten, hohem Sachschaden, fehlender Einigung, wenn der Unfallgegner sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat oder keine Versicherungsdaten des Unfallgegners vorliegen, sollte die Polizei gerufen werden. Achtung: Bei Mietfahrzeugen und Firmenfahrzeugen kann das vertraglich verpflichtend sein.

 

Beweissicherung

Zeugenanschriften sollten notiert und die Unfallstelle aussagekräftig fotografiert werden. Dabei auf den Verkehr und die eigene Sicherheit achten! Bei Bagatellschäden die Unfallstelle so schnell wie möglich räumen.

 

Unfallbericht 

Gemeinsam mit dem Unfallgegner den Vordruck des Unfallberichts ausfüllen (Personalien, Versicherungskontakte, Fotos und Skizze vom Unfallort und den Fahrzeugen) und unterzeichnen. Den vorgefertigten ADAC Unfallbericht finden Sie unter www.adac.de/unfallbericht oder in den ADAC Geschäftsstellen. Beachten Sie: Aus versicherungsrechtlichen Gründen darf keine Schuldanerkenntnis abgegeben werden.

Die eigene Versicherung informieren 

Macht der Unfallgegner Ansprüche geltend, müssen Sie die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung umgehend verständigen. Berechtigte Ansprüche gleicht die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung aus, unberechtigte wehrt sie ab.

 

Bagatellschäden 

Bei Schäden bis 750 Euro genügt der Versicherung der Kostenvoranschlag einer Fachwerkstatt mit Fotos vom Unfallfahrzeug. Bei höheren Schäden oder einem Totalschaden sollte ein Gutachter eingeschaltet werden. Der Sachverständige darf selbst gewählt werden, die Kosten muss die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners übernehmen. Vorsicht: Bei Kaskoschäden bestimmt die Versicherung den Gutachter.

 

Personenschäden

Gesundheitliche Beschwerden nach einem Unfall sollten Sie möglichst umgehend von einem Arzt dokumentieren lassen. Die Höhe des Schmerzensgelds bemisst sich unter anderem nach der Schwere der Verletzungen, der Dauer der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Rehabilitation.

 

Ansprüche geltend machen

Bei einem fremd verschuldeten Unfall können Sie die eigenen Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche bei der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung geltend machen. Bei einem selbst verschuldeten Unfall kann die eigene Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen werden. Um Ärger zu vermeiden und vollen Schadenersatz zu erhalten, empfehlen wir, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden. Beim fremd verschuldeten Unfall muss die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung die Anwaltskosten übernehmen. Wichtig: Bei Streitfällen kann eine Verkehrsrechtsschutzversicherung das Kostenrisiko bei der Durchsetzung eigener Ansprüche abdecken.

Tipps für die Jahreszeit

Ausgeschlafen in den Frühling

 

Die ersten Frühlingsboten erfordern besonders im Straßenverkehr eine erhöhte Wachsamkeit. Seien es unerwartete Krötenwanderungen an Hauptverbindungsstraßen, blendende Sonnenaufgänge im zuvor noch schattigen Berufsverkehr oder die ersten Zweiräder, die sich nach ihrem Winterschlaf noch etwas unbeholfen wieder auf die Straßen wagen

 

Zur optimalen Vorbereitung auf den Frühling ist ein Besuch in der Waschanlage unvermeidlich....

 

Gründliche Außenreinigung bedeutet:

  • Ein Besuch in der Waschanlage beseitigt die korrosionsträchtigen Wirkungen von Schneematsch und Streusalz, am besten mit professioneller Unterbodenwäsche
  • Türschlösser fetten und Türgummis mit Pflegemittel geschmeidig halten
  • Beleuchtungseinrichtungen und Bremsen checken
  • nach der Wäsche sind kleinere Lackschäden (z. B. durch Streugut oder Rollsplit) leichter zu erkennen – sie können mit einem Lackstift ausgebessert und anschließend mit Wachs versiegelt werden, damit kein Rost entsteht
  • Scheibenwischerblätter, die unter Schnee und Eis gelitten haben, bilden undurchsichtige Schlieren auf den Scheiben – am besten austauschen
  • außerdem die Scheibenwaschanlage nachfüllen und Öl- und Kühlwasserstand kontrollieren

Innere Werte

Zum Frühjahrsputz gehört eine umfangreiche Innenreinigung und der richtige Sonnenschutz:

 

 

  • Der winterliche Schmierfilm auf der Scheibeninnenseite ist mit einfachen Glasreinigern zu beseitigen – das kann den Durchblick erstaunlich verbessern
  • Gründliches Reinigen und Trocknen der Fußmatten und Bodenteppiche sorgt zudem für angenehme Frühlingsfrische, ggf. Fußmatten erneuern
  • Außerdem ist eine Sonnenbrille empfehlenswert. Wer sie nicht sowieso ständig im Handschuhfach liegen hat, sollte sie spätestens jetzt in greifbarer Nähe haben. Die anfangs noch tief stehende Sonne entwickelt jetzt ihre volle Leuchtkraft und kann zum gefährlichen Blender werden

Reifenwechsel für optimale Sicherheit

Den besonderen Anforderungen passen sich spezialisierte Sommerreifen besonders gut an:

 

  • zur Orientierung empfohlen: ab Oktober mit Winterreifen und ab Ende März mit Sommerreifen fahren!
  • grundsätzlich sollten Reifen nicht älter als 6 Jahre sein (das gilt auch für das Reserverad)
  • Profilreserve beachten: auch bei Sommerreifen sind mindestens 3 Millimeter Profiltiefe empfohlen
  • in der Fachwerkstatt ist – falls nötig – neuerliches Auswuchten kein Problem
  • und nicht vergessen: regelmäßig Reifendruck prüfen (wenn vorhanden, auch am Reserverad)

Einfach Fahren lernen bei MTdrive

In unserem Simulator werden Spiel, Spaß und Unterhaltung mit modernster Technik kombiniert, um in der Summe die besten Ergebnisse in der Fahrerausbildung zu erzielen. Erstmals kommt in diesem Simulator eine Virtual Reality-Brille zum Einsatz, die die simulatorgestützte Fahrerausbildung auf das höchste technische Level hebt. 

Dies führt in der Summe dazu, dass am Steuer unseres Simulators der Eindruck entsteht, tatsächlich Teil der virtuellen Realität zu sein. Mithilfe eines Headsets zur Erfassung der Kopfposition kann das System zudem selbständig feststellen, ob der Fahrer die Spiegel genutzt, vorfahrtsberechtigte Seitenstraßen eingesehen oder den Schulterblick korrekt durchgeführt hat. Die Grenzen zwischen echter und unechter Umgebung, aber auch die zwischen der realen und der virtuellen Fahrt verschwimmen damit in einer Weise, die die Fahrerausbildung auf eine neue Stufe hebt. 
Bei der VR-Brille handelt es sich um eine hochfunktionale Technologie, die dem Träger eine dreidimensionale Sicht der virtuellen Welt liefert und ihm das Gefühl gibt, wirklich am Straßenverkehr teilzunehmen. Durch die Brille gibt es im Sichtfeld des Fahrers kaum noch erkennbare Grenzen.

 

Hier findest Du uns

Fahrschule MTdrive

Im Westenfeld 28

44801 Bochum 

 

Hattinger Straße 200

44795 Bochum

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Rufe uns einfach unter 0234/7942305 an, oder nutze unser Kontaktformular

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